Laut aktuellen Daten von HSMAI Europe und MKG erzielte die Region insgesamt ein solides Ergebnis mit sowohl positiven Ausreißern als auch leichten Rückgängen. Besonders Lettland, Griechenland und Österreich überzeugten mit bemerkenswerten Umsatzsteigerungen, während etablierte Märkte wie das Vereinigte Königreich und Frankreich stagnierende Entwicklungen aufwiesen.
Einen bedeutenden Beitrag zur positiven Entwicklung leisteten insbesondere Hotels der Midscale– und Upscale-Segmente. Hier stieg die Auslastung um 2,6 bzw. 2,4 Prozentpunkte, was sich in einem RevPAR-Wachstum von 5,1 % (Midscale) und 6,2 % (Upscale) widerspiegelte. Insgesamt erhöhte sich der durchschnittliche Tagespreis (ADR) um 2,4 %, während die Gesamtauslastung um 1,6 Punkte stieg – was zu einem europaweiten RevPAR-Zuwachs von 4,7 % im Vergleich zum Mai 2024 führte.
Die durchschnittliche Auslastung betrug 74,9 %. Während Frankreich trotz zahlreicher Events mit 69,26 % die niedrigste Rate aufwies, erreichte Polen mit 83,46 % den Spitzenwert. In Frankreich sank die Auslastung leicht um 0,3 Punkte, jedoch konnte durch eine Steigerung des ADR um 2,4 % ein moderates RevPAR-Plus von 1,9 % erzielt werden.
Lettland verzeichnete den höchsten Zuwachs: Der RevPAR stieg um beeindruckende 17,9 %, gestützt durch eine um 6,3 Punkte höhere Auslastung. Ausschlaggebend war vor allem ein gestiegener Tourismus aus Russland – begünstigt durch gutes Wetter und längere Tage.
Griechenland konnte seinen Wachstumskurs aus dem Vorjahr fortsetzen und erreichte ein RevPAR-Plus von 14,9 %. Besonders hervorzuheben ist die höchste Steigerung der Auslastung im Vergleich – ein Zuwachs von 9,8 Punkten – bei gleichzeitig stabiler ADR (-0,3 %).
Auch Österreich erzielte ein starkes Ergebnis mit einem RevPAR-Anstieg von 14,8 %, getrieben durch einen 11,3 %-Zuwachs beim ADR sowie einer um 2,3 Punkte höheren Auslastung. Die Alpenregionen des Landes erwiesen sich einmal mehr als Publikumsmagnet.
Polen und Deutschland reihten sich ebenfalls unter die Gewinner ein. Der RevPAR legte um 13,2 % bzw. 11,9 % zu. In Deutschland sorgten ein Anstieg der Auslastung um 6,2 Punkte sowie die Austragung des UEFA Champions League Finales für positive Impulse.
Dagegen hatte das Vereinigte Königreich mit einem leichten Rückgang der Auslastung (-0,1 Punkte), sinkendem ADR und einem RevPAR-Minus von 1,8 % zu kämpfen – als einziger Markt mit negativer Entwicklung. Spanien hingegen profitierte vom schönen Wetter und konnte den RevPAR um 9,5 % steigern, getragen durch eine höhere Auslastung (+1,2 Punkte) und eine deutliche ADR-Erhöhung von 8 %.
Insgesamt zeigt sich für Mai 2025 ein differenziertes Bild im europäischen Hotelmarkt. Während einige Länder ein bemerkenswertes Wachstum verzeichneten, hatten sich besonders die großen Märkte mit einer Seitwärtsbewegung zu arrangieren. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie stark regionale Besonderheiten den Erfolg in der Hotellerie beeinflussen.
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Foto Quelle: ChatGPT


